WAS WAR BISHER

Wandmalerei im Tunnel

Im Souterrain der LFS WInklhof gibt es einen Gang zwischen der Mensa und der Turnhalle der Schule. Vor einigen Jahren unternahm eine Klasse der Schule das Projekt, diese Wände mit Pop-Motiven zu bemalen. Einige grafittiartig, andere abstrakt, einige waren klassische Symbole, wie das Friedenszeichen u.ä. Ganz sicher war dies damals eine tolle Aktion, welche Farbe und Energie aus den Händen und Gedanken der Schüler zauberte, welche das Werk dann direkt auf der Betonoberfläche der Wand anfertigten. 

Mit Unterstützung der Schule und im Rahmen des Kunst am Bau-Projekts “Planting a Seed” wurde der Künstler Siegfried Zaworka eingeladen, eine neue Gruppe von Schülern beim Gestalten von Entwürfen und dem anschließenden Übertragen dieser Bilder auf die Wände des Ganges zu unterstützen, damit die Bildsprache im tunnelartigen Korridor auf einen aktuellen Stand gebracht wird.

Workshop findet statt im April 2024

Workshopleitung: Siegfried Zaworka
Assistenz: Stephen Mathewson, Torsten Mächtel

Stabilität in einer sich verändernden Landschaft

Einfangen von Elementen für beides mit Hilfe des fotografisch/chemischen Prozesses der Cyanotypie. Bei dieser handelt es sich um eine künstlerische Fototechnik, die durch das UV-Licht der Sonne angetrieben wird (wenn es kein bewölkter Tag ist) oder durch UV-Lichtquellen (bei schlechtem Wetter).

Künstlerische Leitung: Gertrud Fischbacher

Wetterhahn mit Nicholas Hoffman

Nicholas Hoffman konzentrierte sich auf die Geräuschkulisse der LFS Winklhof, ihre Lage in der Natur, den Campus und die Geräusche des Landwirtschaft-Betriebs. Er bat seine Schüler, alles aufzunehmen, was ihnen dort zu Ohren kam.


Die gesammelten Klangsamples wurden anschließend mit einer Soundsoftware arrangiert und bearbeitet. Das Ergebnis ist ein abstraktes Hörspiel über Winklhofs einzigartigen Alltag.

Grund ein Haus zu zeichnen mit Stephen Mathewson

Warum sollte man ein Haus zeichnen?

Auf dem Campus der LFS Winklhof wurden fast 20 Gebäude unterschiedlicher Größe abgerissen, um Platz für eine neue Reithalle und einen Pferdebetrieb zu schaffen.

Vor ihrer Zerstörung machten sich Stephen Mathewson und Schüler daran, diese Häuser nach Fotos und nach dem Leben zu zeichnen. Dabei entstand eine spielerisch freie Dokumentation.
Die Bilder der Schüler wurden auf Siebdruckrahmen übertragen und auf verschiedene Stoffe gedruckt, von Stofftaschen und T-Shirts bis hin zu einer großen Gruppenarbeit, die für die Ausstellung gedacht ist.

Drucktechnische Unterstützung von Martin Gredler & Kamilė Jadevičiūtė.

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